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23.07.2018, 00:00 Uhr

Betriebsbesichtigung der Firma Farmsaat AG


„Wir züchten und entwickeln Maissorten seit über 25 Jahre in und für Europa,“ so begrüßte Sven Wolke,geschäftsführender Vorsitzender der Farmsaat AG, Mitglieder der CDU-Ortsunion und Bürgermeister Sebastian Seidel im Unternehmen im Gewerbegebiet Rott. Neue Züchtungen entwickeln und ein einmaliges Beratungs- und Vertriebsmodell in Deutschland für Saatmais zu verwirklichen war für Wolke der Ansporn zur Gründung einer eigenen Firma im Jahr 2007. Dabei entschied er sich bewusst für den Standort Everswinkel und schon 4 Jahre später fand die Umfirmierung zur Aktiengesellschaft statt, heißt es weiter in der Pressemitteilung der CDU. „Wir bieten die gesamte Wertschöpfungskette Saatmais aus einer Hand“, so Wolke, „von der Züchtung, Beratung, Logistik bis hin zur Ernte. Dabei verzichten wir vollständig auf den Einsatz von Gentechnik, im In- und Ausland.“ Dieses ist dem Unternehmer wichtig, und der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm recht. Mittlerweile gehören über 30 Mitarbeiter und 300 FarmPartner zum Unternehmen. „Diese FarmPartner und die Regionalleiter sorgen für den persönlichen Kontakt zum Kunden und sichern eine fachkundige und individuelle Beratung, die der Landwirt benötigt, um für seine unterschiedlichen landwirtschaftlichen Flächen und betriebsspezifischen Anforderungen die besten Maissorten auswählen zu können,“ erläuterte Wolke „unser Schwerpunkt liegt beim Saatmais, aber auch Soja, Gräser, Zwischenfrüchte, Wildacker und Blühmischungen gehören zum Verkaufssortiment.“ In einer anschaulichen Präsentation zur Entwicklung neuer Züchtungen konnten die Christdemokraten ihre Biologiekenntnisse auffrischen und zeigten sich beeindruckt, denn, von ersten Kreuzungsversuchen bis hin zur Zertifizierung einer neuen Sorte vergehen 8-10 Jahre. Ertragssicherheit, mehr Toleranz bei Trockenheit, Kälte und Schädlingen sind dabei nur einige Ziele. Gerade bei der anhaltenden Hitzewelle in diesen Tagen sehen wir, wie es um die Maisernte in unserer Region bestellt ist. Nach einer Führung durch den Betrieb, der gerade um einen Büroanbau erweitert wurde, sprachen Wolke und die Christdemokraten über zukünftige Entwicklungsschwerpunkte der Firma, wie die Markterweiterung ins europäische Ausland und die Digitalisierung. Diskutiert wurde, wie man Fachkräfte gewinnen kann und auch die Entwicklung der Gemeinde wurde thematisiert. Zum Ende hatte Wolke noch eine interessante Alternative zur Holzkohle für alle „Hobbygriller“ parat: Was bei der Ernte übrig bleibt - der Kolben ohne Körner – eignet sich nach Trocknung perfekt für ein Steak. Erste Produkte sind auf dem Markt.

aktualisiert von CDU Everswinkel, 21.09.2018, 17:26 Uhr
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